Mister Goodcat

Peter's home of all things life

Tuesday, 4/15/2014 7:00 AM
by Peter Kuhn
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Reif für die Hängematte

Tuesday, 4/15/2014 7:00 AM by Peter Kuhn | 0 Comments

Letzte Woche sagte jemand in einem Gespräch ganz beiläufig zu mir, dass beim Programmieren nur 20% der Zeit auf das Tippen des tatsächlichen Quelltextes entfallen - den Rest verbrächte man mit Nachdenken. Die Aussage fand ich bemerkenswert, weil sie in meinen Augen zum einen sehr knapp eine der Hauptanforderungen an gute Softwareentwicklung ausdrückte, zum anderen aber die Andeutung einer besorgniserregenden Entwicklung gerade im agilen Umfeld mitschwang: eine dominanter werdende Subkultur des Zusammenhackens. More...

Tuesday, 4/8/2014 7:30 AM
by Peter Kuhn
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Eine Branchingstrategie sie zu knechten

Tuesday, 4/8/2014 7:30 AM by Peter Kuhn | 0 Comments

Mit dem Aufkommen und dem Erfolg verteilter Versionsverwaltungssysteme und den damit verbundenen technischen Änderungen und Verbesserungen wurden und werden nicht selten altgewohnte Vorgehensweisen in Frage gestellt. Git etwa steht im Ruf, beim Zusammenführen (Merge) von Branches mit potenziellen Konflikten besonders gut umgehen zu können, und allgemein wird im Gegensatz zu vielen zentralen Systemen Branching als "billige" Aktion betrachtet (im Sinne des technischen Aufwands). Daher hört man "branch often" als eines der immer wiederkehrenden Schlagworte insbesondere wenn es um Git geht. Aber wie sieht eine gute, robuste Branchingstrategie wirklich aus? More...

Tuesday, 3/25/2014 7:00 PM
by Peter Kuhn
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Von der Schokoladenseite

Tuesday, 3/25/2014 7:00 PM by Peter Kuhn | 0 Comments

Mitbringsel vom letzten Kundentermin:

Schoki

Das ist schon das zweite Mal, dass die Stadt Balingen in dieser Hinsicht auffällig wurde. Zuerst war es der faire Kaffee, jetzt die Stadtschokolade. Auch wenn solche Aktionen nur einen Tropfen auf den heißen Stein darstellen und sicherlich nicht die großen Teile der Bevölkerung erreichen, ist es doch immer wieder ermutigend, dass es überhaupt gemacht wird – und das beschauliche Städtchen am Rande der Schwäbischen Alb wird mir auch wegen solcher Kleinigkeiten noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Monday, 3/24/2014 7:00 AM
by Peter Kuhn
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Hmm, Himbeeren

Monday, 3/24/2014 7:00 AM by Peter Kuhn | 0 Comments

Spätestens seit er in deutschen Mainstream-Medien bis hin zur Computer Bild aufgetaucht ist, hat der Raspberry Pi auch hierzulande einen größeren Bekanntheitsgrad erreicht. Die Großmütter von Hinz und Kunz versuchen sich inzwischen am Zusammenbasteln eines eigenen Internetradios auf Basis des Minicomputers. Höchste Zeit für mich, auch meinen Senf dazu zu geben. More...

Friday, 3/21/2014 7:00 AM
by Peter Kuhn
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Fasten, Tag 7: Alles hat ein Ende

Friday, 3/21/2014 7:00 AM by Peter Kuhn | 0 Comments

Gestern war der letzte Tag meines Fastenexperiments, und um das gebührlich zu feiern…

Kuchen

Nein, das war natürlich nicht mein Abendessen anlässlich des Fastenbrechens :). Im Bild zu sehen ist die Bewährungsprobe, die ich am letzten Tag zu bestehen hatte. Für eine Feierlichkeit heute habe ich zwei Kuchen gebacken, und in meiner Vorstellung sollte das doch einiges an Überwindungskraft kosten, wenn man eine Woche lang nichts gegessen hat. Wieder einmal wurde ich eines besseren belehrt. Tatsächlich war überhaupt keine Selbstdisziplin nötig, nicht zwischendurch vom Teig zu naschen oder gleich nach dem Abkühlen in die Dinger reinzubeißen. Es ist wirklich erstaunlich. Als ich zu fasten begann dachte ich mir immer: wie macht das ein Bäcker? Wie ein Metzger? Ein Koch?? Das muss ja die Hölle sein! In Wirklichkeit aber hatte ich die ganzen Tage über kein Verlangen, selbst wenn man mir mit dem Essen unter der Nase herumwedelte. Klar, ein Koch wird sich aus anderen Gründen schwer tun (abschmecken), aber auch die Arbeit mit Lebensmitteln muss wohl nicht unbedingt bedeuten, dass man schneller schwach wird.

Das Fastenbrechen selbst habe ich sehr eng nach diversen Empfehlungen gemacht: mittags gab es einen kleinen, reifen Apfel, den man sehr langsam und gut gekaut essen sollte, und abends dann eine klassische Kartoffelsuppe:

Suppe

Kartoffeln, Karotten, Lauch, Frühlings- und Speisezwiebeln, Petersilie, angeschwitzt in Fett und Mehl, lange durchgekocht. Ich muss gestehen, dass ich noch nie etwas Leckereres gegessen habe :).

Irgendwie war ich am Abend sogar ein wenig traurig, so komisch es klingen mag, dass es schon vorbei ist. Die letzten Tage fühlte ich mich sehr gut, und gefühlt hätte ich noch mindestens ein Jahr weitermachen können. Aber man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist, und da ich mein selbst gestecktes Ziel erreicht hatte, war es dann auch in Ordnung abzuschließen.

Insgesamt habe ich übrigens 5,1 Kilogramm Gewicht verloren, was mir recht viel erscheint, da ich eh nicht so besonders viel wiege. Besonders erschreckend war, als ich es gestern beim in den Spiegel schauen zum ersten Mal selbst am Gesicht bemerkt habe – da glotzte mir ein mir unbekannter Skeletor-Verschnitt mit deutlich eingefallenen Wangen entgegen. Würde ich es trotzdem wieder tun? Auf jeden Fall! Ich werde künftig wohl immer auf "echtes" Heilfasten zurückgreifen und es einmal im Jahr durchziehen – es war ein tolles Erlebnis.

Und nun? Die kommenden Tage, auch das ist wichtig, sind sogenannte Aufbautage. Nach einem Fastenabschnitt fängt man natürlich nicht direkt damit an, sich zum Frühstück eine Pizza kommen zu lassen. Man beginnt mit kleineren Mahlzeiten, weniger Kalorien als normal, und steigert das täglich, wobei man sich zunächst auch mit gesättigten Fetten zurückhalten sollte. Danach sollte ich wieder bereit sein für ein kühles Weißbier paar Artikel mit mehr "Techie"-Inhalten…

Danke fürs Lesen!

Thursday, 3/20/2014 6:30 AM
by Peter Kuhn
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Fasten, Tag 6: Höhepunkt

Thursday, 3/20/2014 6:30 AM by Peter Kuhn | 0 Comments

Da am letzten Tag schon das Fastenbrechen ansteht, war Tag 6 für mich persönlich der Höhepunkt des Fastens, an dem ich mich "maximal weit" vom normalen Tagesablauf entfernt befinden sollte. Dass ich mich ausgerechnet an diesem Tag am frühen Morgen mit Anzug aus dem Haus schlich, um zu einem ganztägigen Kundentermin zu fahren, kann man schon als Nagelprobe verstehen. Es sollte ein bunt gemischter Tag mit Präsentation, viel Vortrag, Diskussionen und Analyse werden, und ich war gespannt, ob ich nicht doch irgendwann im Delirium über tibetanische Bergratten philosophieren würde statt über Software-Entwicklung. Aber natürlich tat ich das nicht. Von einem peinlichen Moment abgesehen, in dem ich mich nicht mehr erinnern konnte, ob ich einen Kollegen schon begrüßt hatte und ihn einfach zwei Minuten später nochmal begrüßte (schreibe ich meiner angeborenen Konfusität zu), lief alles glatt, entspannt und wie erwartet. Das war für mich der letzte Beweis dafür, dass man zumindest als Informatiker oder vielleicht sogar als Vollblut-Consultant keine Nachteile befürchten muss, wenn man sich auf das Experiment Heilfasten während der normalen Tätigkeit einlässt.

Toll fand ich, wie viele junge Menschen (ich zähle mich noch zu den Jungen) sich mit dem Thema beschäftigen. Wenn man erst einmal erzählt, warum man etwa nichts in der Kantine essen wird, merkt man, dass sich doch erstaunlich viele mit dem Fasten beschäftigen – wenn nicht mit "echtem" Heilfasten, dann aber zumindest mit irgendeiner anderen Form des Fastens oder Verzichts. So habe ich im Verlauf des Tages und Abends insgesamt drei Menschen in meinem groben Alter getroffen, die das selbst aktiv praktizieren – Respekt!

Heute geht es in den letzten Tag, an dem (Fastenbrechen hin oder her) nochmal eine ganz besondere Herausforderung auf mich warten wird.

Wednesday, 3/19/2014 6:30 AM
by Peter Kuhn
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Fasten, Tag 5: Sterbenslangweilig

Wednesday, 3/19/2014 6:30 AM by Peter Kuhn | 0 Comments

Ein weiterer "ganz normaler" Arbeitstag liegt hinter mir. Diesmal mit ein wenig mehr Analyse- und Review-Tätigkeiten neben der eigentlichen Entwicklung, aber wieder einmal konnte ich keinerlei Unterschiede zu sonst feststellen – von den viereinhalb Litern Tee abgesehen, die ich durch ständiges Nippen in mich hineingekippt habe. Hoffentlich langweile ich niemanden, weil ich die letzten Tage schon alles erzählt habe und es absolut nichts Neues mehr zu schreiben gibt. Ich komme mir schon vor wie Wolfgang Hohlbein.

Vielleicht wird mein momentan völlig unspektakuläres Fastenerlebnis die kommenden zwei Tage (Endspurt!) aber doch noch anstrengender. Heute nämlich steht ein Kundentermin mit An- und Abreise an, und morgen… nein, dazu später mehr :).

Tuesday, 3/18/2014 8:00 AM
by Peter Kuhn
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Fasten, Tag 4: Halbzeit

Tuesday, 3/18/2014 8:00 AM by Peter Kuhn | 0 Comments

Obwohl es in den Augen vieler sicher ein ausgesprochen anstrengender Tag hätte werden müssen, war gestern der beste, entspannteste Tag seit Beginn des Fastens – trotz frühem Aufstehen und ganz normalem, sogar etwas länger als geplantem Arbeitstag. Tatsächlich fühlte ich mich sehr frisch, beschwingt und habe den Tag völlig problemlos hinter mich gebracht. Selbst beim netten Frotzeln von Kollegen ("und wie war dein Mittagessen?") konnte ich höchstens mitlachen, da ich mich nicht nur gut fühlte, sondern auch jegliches Hungergefühl oder andere Zipperlein wie Kopfschmerzen völlig fehlten.

Meine Tätigkeiten bestanden hauptsächlich aus Entwicklung. Rein subjektiv konnte ich keinerlei Unterschiede bei der Konzentration oder Arbeitsgeschwindigkeit zu sonst feststellen. Lediglich der übliche Kaffee fehlte natürlich, womit ich kurzerhand auf den Betriebsmodus Tee-zu-Code umsatteln musste.

Abends folgte die obligatorische Bewegung bei inzwischen herrlichem Wetter, so dass sich der Tag insgesamt sehr rund anfühlte. Damit wäre die Halbzeit geschafft. Super!

Monday, 3/17/2014 6:30 AM
by Peter Kuhn
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Fasten, Tag 3: Keine Schwäche

Monday, 3/17/2014 6:30 AM by Peter Kuhn | 0 Comments

Am dritten Tag festigte sich bei mir so langsam die Überzeugung, dass der Morgen immer der schwierigste Teil des Tages ist. Direkt nach dem Aufstehen fühlte ich mich richtig schwach. Allerdings ist das tatsächliche Gefühl schwer zu beschreiben. Es war keineswegs ein Schwächeanfall, und ich hatte kein Schwindelgefühl oder gar Hunger. Der beste Vergleich, der mir einfiel, war das Gefühl nach einer ausgiebigen sportlichen Anstrengung. Arme und Beine fühlten sich etwa so erschöpft an wie direkt nach einem längeren Krafttraining – neben dem Empfinden von Schwäche in der Muskulatur hatte es eben auch eine ausgesprochen gute Komponente. Sehr verwirrend auf der einen, aber auch Neugierde weckend auf der anderen Seite. Der Spuk war vorüber, sobald ich meinen Saft getrunken hatte. More...

Sunday, 3/16/2014 10:00 AM
by Peter Kuhn
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Fasten, Tag 2: Der Magen knurrt – ein wenig

Sunday, 3/16/2014 10:00 AM by Peter Kuhn | 0 Comments

Augen auf und… Hunger! Am Morgen meines zweiten Tages trat das ein, was ich schon früher erwartet hatte: ein doch sehr kräftiges Hungergefühl, das sich penetrant in den Vordergrund dängelte, egal, was ich auch tat. Glücklicherweise hielt es kaum eine halbe Stunde an. Als ich meinen Obstsaft getrunken hatte, war es fast schon wie weggeblasen. Auch die Kopfschmerzen waren so gut wie weg und verschwanden im Laufe des Vormittags völlig. More...